Butternusskürbis gesund

Butternusskürbis: Wirkung und Rezepte

Butternusskürbis (Cucurbita moschata)

Der Butternusskürbis erfreut sich in unseren Breiten einer immer größer werdenden Beliebtheit. Er erinnert ein wenig an eine überdimensionale Birne. Hinzu kommt das er von Haus aus eine gewisse Süße mitbringt. Gleichzeitig erhielt er seinen Namen aufgrund seines nussigen Buttergeschmacks. Er gehört zur Gruppe der Moschuskürbisse und stammt ursprünglich aus Amerika.

Er enthält im Gegensatz zu vielen anderen Kürbissen nur wenige und dabei sehr kleine Kerne. Überwiegend findet sich unter der Schale, die nicht mitgegessen werden kann, ein hellgelbes bis dunkel oranges und sehr festes Fruchtfleisch. Seine (gekochte) Konsistenz ist mehlig bis cremig. Mit einer Länge zwischen 20 und 30 cm und einem Durchmesser von zehn bis 12 cm kann der Butternusskürbis bis zu 2 kg wiegen.

Er kann bis zu zwei Jahren gelagert werden und wird vor allem in sonnigen Regionen angebaut. Er gehört zur meist angebauten Kürbissorte in den Tropen. Dabei blickt der Butternusskürbis auf eine lange Geschichte zurück. Denn die Familie der Moschuskürbisse wurde schon vor 7000 Jahren in Mexiko angebaut.

Heute kommt er vor allem im Winter auf unsere Teller. Dabei ist er sehr gesund. Butternusskürbis enthält nur wenig Fett ist dabei aber sehr stärkehaltig und kommt so auf ca. 50 kcal pro 100 Gramm.

Die gesundheitliche Wirkung des Butternusskürbis

Der Butternusskürbis, oder auch Butternut Kürbis, enthält vor allem Kohlenhydrate. Ungefähr 8,3 Gramm auf 100 Gramm Fruchtfleisch. Danach kommen die Ballaststoffe mit ca. 1,6 Gramm pro 100 Gramm. Proteine sind mit 1,1 Gramm und fett mit nur 0,1 Gramm pro 100 Gramm Fruchtfleisch enthalten. Alles in allem ein echt gutes Paket.

Doch das war noch nicht alles was uns der Butternut Kürbis zu bieten hat. In ihm stecken Beta-Carotin, Vitamin A, Vitamin C, Kieselsäure, Kalzium und Kalium.

Wer regelmäßig Butternusskürbis auf dem Speiseplan hat, der tut seiner Haut etwas Gutes. Denn die enthaltene Kieselsäure sorgt für ein festes Bindegewebe, eine gesunde, straffe Haut und starke Haare und Nägel. Schon 100 Gramm dieses schmackhaften Kürbis versorgen einen mit 80 % des Tagesbedarfs an Kieselsäure.

Vitamin C ist ein echter "Booster" für das Immunsystem. Gerade in der kalten Jahres- und gleichzeitig auch Erkältungszeit, freut sich unser Immunsystem über einen extra Energieschub.

Die hohe Ballaststoffdichte des Kürbisses sorgt für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl und unterstützt die Verdauung. Ebenfalls die Kerne des Butternut Kürbis sind wahre Kraftpakete, denn sie enthalten zusätzlich gute Ballaststoffe und sind dabei reich an ungesättigten Fettsäuren. Diese halten die Zellen gesund, denn die Zellwände bestehen zu großen Teilen aus ihnen, vor allem die Zellmembranen des Gehirns.

Zubereitung und Verzehrmöglichkeiten

Die harte Schale ist das Einzige was einen an diesem tollen Kürbis ein wenig ärgern kann. Denn sie ist sehr hart und muss vor dem Verzehr erste einmal runter. Doch ist das erst einmal geschafft, kann man mit dem Butternusskürbis viele tolle Gerichte zaubern. Denn ob gekocht oder gebacken, der Kürbis schmeckt in vielen varianten. Hier ein paar Inspirationen.

Butternusskürbis Suppe

Zutaten: 

  • 1 großer Butternusskürbis
  • 1/2 Chilli
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 800 ml Gemüsebrühe
  • 100 ml Kokosmilch
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer
  • 1 Knoblauchzehe

Wer es wirklich einfach möchte, der erspart sich lästiges schälen und halbiert den Kürbis einfach. Dann werden die Kerne entfernt und das Fruchtfleisch wird längs und quer eingeritzt. Nun wandert der Kürbis für ca. 30 Minuten bei 160 Grad in den Backofen. Anschließend kann das Fruchtfleisch ganz leicht mit einem Esslöffel herausgekratzt werden. Die übrigen Zutaten werden fein gehackt und zusammen mit der Brühe und dem Kürbis in einen Standmixer gegeben. Nach einer Minute ist eine leckere, gesunde und cremige Suppe fertig. Bei Bedarf kann das Ganze auch in einem Topf mit einem Pürierstab püriert werden.

Wintersalat mit gebackenem Butternut

Zutaten (Für den Salat):

  • 1 mittelgroßer Butternutkürbis
  • 150 Gramm Feldsalat
  • 1 große Orange
  • eine Hand voll Kirschtomaten
  • 50 Gramm Walnüsse
  • etwas Rosmarin
  • Olivenöl

Zutaten (Für die Vinaigrette):

  • 3 EL Oliven- oder Walnussöl
  • 1 EL Senf
  • 1 Schalotte
  • 3 EL Honig

Der Butternusskürbis wird geschält und in ca. 1 cm dicke, 10 cm lange und 2 cm breite Scheiben geschnitten. Diese werden auf ein Backblech gelegt und dünn mit Olivenöl beträufelt. Darauf wird der inzwischen gehackte Rosmarin gegeben. Das Ganze kommt bei 200 Grad in den vorgeheizten Backofen für ungefähr 20 Minuten.

In der Zwischenzeit werden die Tomaten und der Salat gewaschen, die Tomaten anschließend geviertelt und die Orange filetiert. Die Walnüsse werden in einer Pfanne und ohne Öl geröstet. Danach werden Feldsalat, Tomaten und Orangenfilets miteinander vermischt und auf Tellern angerichtet. Die Zutaten für die Vinaigrette werden fein gewürfelt und miteinander vermischt. Die fertige Salatsoße wird über diesen gegeben, genauso wie die gerösteten Walnüsse. Zum Schluss kommen die gebackenen Kürbisspalten auf oder neben den Salat, ganz wie man möchte. Und fertig ist die Vitaminbombe!

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