detox saftkur erfahrungsbericht

3 Tage Detox Saftkur Erfahrungsbericht

​In diesem Artikel berichte ich  von meinen Detox Saftkur Erfahrungen. Es war kein Spaziergang, aber für mich hat es sich gelohnt, aber lest selbst.

​Detox Saftkur Erfahrungsbericht

Wer kennt das nicht: der Arbeitsalltag ist stressig und kann nur mehr mit viel Kaffee überstanden werden, fürs selber Kochen bleibt fast keine Zeit und natürlich kommt auch die Bewegung viel zu kurz.

Als ich mich nach einem besonders anstrengenden Projekt ausgelaugt fühlte und die Waage auch noch drei Kilo mehr anzeigte als vor dem Projekt, wusste ich, dass ich etwas ändern muss. Ich teilte diese Entscheidung meiner Mutter, Arbeitskolleginnen und natürlich meinen besten Freundinnen mit und fragte sie um Rat, wie ich mein Leben entschleunigen und meinen Körper endlich von alle dem Schadstoffen reinigen könnte. Ich wollte sozusagen den Reset-Knopf drücken und wieder mehr positive Energie in mein Leben lassen.

Eine Arbeitskollegin sprach schließlich die magischen Worte: „Versuche es doch mal mit Detox“. Ich hatte den Begriff zwar schon gehört, aber in Wahrheit keine Ahnung, was das wirklich ist. Das wollte ich natürlich nicht vor meiner Kollegin zugeben und so begann ich mit meiner Recherche im Internet.

Dabei erfuhr ich, dass es sich bei Detox um eine Art Fastenkur handelt und diese erlebt vor allem dank vieler Stars und Sternchen in letzten Jahren einen absoluten Hype. Egal ob Gwyneth Paltrow, Jennifer Aniston oder auch Claudia Schiffer, alle scheinen von dieser Art Entgiftungskur begeistert zu sein. Bei weiterer Recherche erfuhr ich, dass Detox nichts anderes heißt, als keine feste Nahrung zu sich zu nehmen und das über mehrere Tage hinweg. Als ich das gelesen hatte, wollte ich schon fast wieder aufgeben und die Idee verwerfen, mich von jetzt an besser zu ernähren, aber irgendwie hatte mich nun der Ehrgeiz gepackt. Ich wollte es durchziehen und schauen, ob es wirklich so viel bringt, wie alle behaupten.

Damit es dir nicht so ergeht wie mir, kommt hier zunächst alles Wissenswerte, was es zum Thema Detox zu erfahren gibt.

Detox - die Wunderwaffe für die Erholung des Körpers?

Der Begriff Detox kann zunächst als eine neue Bezeichnung für das klassische Fasten gesehen werden. Das Wort Detox kommt eigentlich aus dem Drogenentzug, hat sich aber mittlerweile als Synonym für den „Frühjahrsputz“ des Körpers durchgesetzt. Mithilfe einer Detox-Kur werden alte Schad- und Abfallstoffe, die den Körper belasten, ausgeschieden. Somit kann Detox die Gesundheit verbessern und manchmal verliert man so auch noch etwas Gewicht. Zudem soll man sich nach der Kur besser und stärker denn je fühlen. Ich war gespannt….

Meine Wahl- die Detox- Saftkur

Ich hatte mich also dazu entschlossen, die Sache durchzuziehen und konnte nur hoffen, dass mein Lebensgefährte in dieser Zeit nicht zu viele leckere Sachen vor mir essen würde. Um das Projekt auch erfolgreich zu beenden, entschied ich mich dafür, eine fertige dreitägige Kur zu kaufen, bei der man alle Säfte fix und fertig zugeschickt bekommt. Außerdem erhält man auch die komplette Anleitung, wann man welchen Drink zu sich nehmen soll. Natürlich ist es auch möglich, alle Säfte selbst herstellen, ich entschied mich dennoch für die unkompliziertere, wenn auch etwas teurere Methode.

Es gibt mittlerweile zahlreiche tolle Firmen, die solche Pakete in verschiedenen Ausführungen anbieten. Ich habe mich für einen Hersteller in meiner Stadt entschieden, um hohe Transportkosten zu vermeiden und die Umwelt zu schonen. Ich erhielt meine Säfte und war bereit, zu starten.

Frank Juice, 3 Tage Saftkur Level 1 (Anfänger)

Die richtige Vorbereitung - so kann (fast) nichts mehr schief gehen

Um die Detox-Kur erfolgreich zu beginnen und den ersten Schritt in ein neues Leben zu machen, sollte man zwei Tage davor mit einem Glas warmen Zitronenwasser in den Tag zu starten. Außerdem ist es empfehlenswert, über den Tag verteilt zusätzlich zwei bis drei Liter stilles Wasser zu trinken und auf Fleisch, Süßigkeiten, Weißbrot, Nudeln, Schokolade, Alkohol und Koffein zu verzichten. Stattdessen steht viel Obst und Gemüse auf dem Speiseplan.

Die Vorbereitung war ganz okay, auf meinen Kaffee am Morgen konnte ich allerdings (noch) nicht verzichten und auch ein kleines Stück Kuchen konnte ich mir nicht verkneifen. Sonst war alles gut und ich war bereit, mit meiner Entschlackungs-Kur loszulegen.

Der erste Tag meiner Detox-Kur

Es klappt doch eigentlich ganz gut…

Um mich ganz auf meine Entschlackung konzentrieren zu können und wirklich voll bei der Sache zu sein, beschloss ich, am Freitag vor einem sehr ruhigen Wochenende zu starten. Es gab keine Essenseinladungen, keine Feiern und auch Besucher hatten sich keine angekündigt. Zudem war mein Schatz an diesem Wochenende schwer mit Arbeit beschäftigt und ich entschloss, dieses Wochenende wirklich zu meinem zu machen und einfach meine Lieblingsserien zu schauen, spazieren zu gehen und endlich die Bücher zu lesen, die sich auf meinem Nachttisch stapelten.

Nachdem ich Freitag auch noch frei bekommen hatte, begann ich den Freitagmorgen mit meinem ersten Drink. Die gelieferten Drinks sind nummeriert und man hält sich einfach an die Reihenfolge. Der erste Saft schmeckte sehr frisch, ein wenig nach Pfeffer und war ganz gut zu trinken. Ich war also optimistisch. Am Vormittag war dann ein grüner Smoothie dran, der leider genauso grün schmeckte, wie er auch aussah.

Nach einem längeren Spaziergang war der schlechte Geschmack wieder vergessen und ich war ein bisschen stolz auf mich, dass ich die Kur wirklich durchzog. Als Mittagessen gabs dann das nächste, diesmal bräunliche Gebräu und der war wieder ganz in Ordnung. Ich nahm dann noch drei weitere Säfte an diesem Tag zu mir und der Hunger hielt sich soweit in Grenzen. Kopfschmerzen bekam ich keine, obwohl ich bei meiner Recherche öfters darauf gestoßen war, dass diese auftreten können. So ging ich am ersten Tag zufrieden und nur etwas hungrig ins Bett.

Der zweite Tag meiner Detox-Kur

Es ist wohl doch nicht so leicht, wie gedacht

Am nächsten Tag war ich nicht mehr ganz so gut gelaunt, mein Kaffee fehlte mir unglaublich und ich war schon kurz davor aufzugeben, als mir mein Schatz sagte, dass ich jetzt schon viel frischer und noch schöner aussah, also beschloss ich doch weiterzumachen.

Ich nahm meinen ersten Drink zu mir, dieser war aber derselbe wie am Freitagmorgen. Ich merkte, dass ich mich nicht ganz so stark fühlte und beschloss den Vormittag einfach mit einer lustigen Lektüre zu verbringen. Der grüne Drink schmeckte diesmal deutlich besser, was aber auch am aufkommenden Hungergefühl liegen konnte. Okay, schön langsam bekam ich wirklich Hunger, aber ich versuchte mich einfach abzulenken. Ich sortierte also wichtige Unterlagen, machte meine Wäsche und so verging dann auch irgendwie der Nachmittag. Das Hungergefühl ging allerdings nicht mehr weg auch leichte Kopfschmerzen machten sich schön langsam bemerkbar.

Ich fragte dann einfach mal Dr. Google um Rat und las in einem Detox-Blog, dass es absolut okay wäre, einmal eine Banane zu essen, wenn man sich schwach fühlt. Das machte ich dann auch und was soll ich sagen, sie schmeckte einfach unglaublich gut. Mir ging es danach auch besser, dennoch war ich einfach erschöpft und ging früh ins Bett.

Der dritte und letzte Tag meiner Detox-Kur

Fast geschafft-oder?

Als ich am Sonntagmorgen aufwachte, hatte ich gemischte Gefühle: mir war schwindelig, ich hatte Kopfmerzen und dennoch war ich wirklich stolz, die Kur schon fast geschafft zu haben. Als ich aus dem Bett kroch, war ich so wackelig auf den Beinen, dass ich fast wieder zurückgefallen wäre und auch die Kopfschmerzen waren nahezu unerträglich.

Schnell trank ich den ersten Saft und mein Kreislauf kam ein bisschen in Schwung, Bäume konnte ich allerdings dennoch keine ausreißen. Ich versuchte mich zu einem Spaziergang aufzuraffen, was mir schließlich auch gelang und bei meinen Kopfschmerzen half. Lesen war leider nicht mehr möglich, da ich mich einfach nicht konzentrieren konnte, dank meiner Lieblingsserie verging der Nachmittag dann doch noch und ich beschloss, den letzten Saft bei einem Vollbad zu mir zu nehmen.

Meine Lust auf etwas Süßes wurde dabei immer stärker, was wohl an dem kalten Zuckerentzug lag. Dank einer weiteren unfassbar wohlschmeckenden Banane konnte ich auch den dritten Tag erfolgreich, wenn auch ziemlich fertig, zu Ende bringen.

Das Leben nach Detox- das hat sich geändert

Zunächst wird empfohlen, nach einer absolvierten Detox-Kur nicht sofort wieder alles in sich hinzustopfen, was man findet. Ich dachte ehrlich gesagt, dass ich das nicht schaffen würde, doch bereits bei der ersten Mahlzeit wurde ich eines besseren belehrt. Das Essen schmeckte einfach unfassbar gut und kann wirklich nur mit einer Geschmacksexplosion in meinem Mund beschrieben werden. Zudem trat auch viel schneller ein Sättigungsgefühl ein. Mein Körper schien sich wirklich erholt zu haben, ich sah frischer und energiegeladener aus und fühlte mich auch so.

Dank der Detox-Kur hab ich gelernt, mehr auf die Zeichen meines Körpers zu achten und diesen nicht mehr mit unnötig vielem und vor allem ungesunden Essen vollzustopfen. Wenn du auch  etwas an deiner Ernährung ändern, dein Selbstwertgefühl oder auch einfach deine Lebensqualität steigern möchten, versuche es mit Detox.

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