Graupen gesund

So gesund sind Graupen

Graupen – Alle wichtigen Informationen zu diesem Nahrungsmittel

Viele Nahrungsmittel, die komplett aus Getreide bestehen, erfreuen sich aktuell großer Beliebtheit. Demzufolge findest Du immer wieder Produkte wie Weizen, Gerste, Roggen oder auch Graupen. Hierbei stellt sich nur die Frage, was sind Graupen eigentlich? Bei diesem Nahrungsmittel, welches bereits seit dem 17. Jahrhundert bekannt ist, handelt es sich um Gerste- beziehungsweise Weizenkörner, die geschält und poliert wurden.

Graupen kaufen

Hierbei kann es je nach Herstellungsart dazu kommen, dass ganze oder auch geteilte Weizenkörner genutzt werden. Je nachdem, welches Getreide verwendet wurde, weisen die Graupen demzufolge eine runde oder längliche Form auf.

Der Name Graupen ist dabei wahrscheinlich von dem slawischen Wort „Krupa“ abgeleitet, was so viel wie Grütze oder Hagelkorn bedeutet. In Deutschland werden die Graupen zudem noch oft als Gräupchen, Kochgerste oder Rollgerste bezeichnet.

Abschließend ist noch zu benennen, dass es einige Nudelformen gibt, die ebenfalls als Graupen bezeichnet werden. In diesem Fall ist der Name nur ausgeliehen, da es sich um ein vollkommen anderes Produkt handelt.

Gesund und lecker - Dinkelflocken

Du suchst eine gesunde Alternative zu Weizen oder speziell zu Haferflocken? Dann erfahr hier mehr über den Dinkel und die daraus hergestellten Dinkelflocken.

Was genau verbirgt sich hinter dem Dinkel überhaupt?

Der Dinkel ist eine der ältesten Getreidearten der Menschheit und so gesehen ein naher Verwandter des Weizens. Er wird schon seit über 5000 Jahren in Asien angebaut und findet sich hier überwiegend in Baden-Württemberg und in Mittelfranken wieder, weshalb er manchmal auch als Schwabenkorn bezeichnet wird.

Da er nicht so ertragreich war wie Weizen, verbannte man ihn Mitte des 20. Jahrhunderts überwiegend von den deutschen Äckern, sodass er bei einem Großteil der Menschen in Vergessenheit geraten ist. Dabei ist der Dinkel durchaus gesünder, als man vermuten würde. Er enthält nicht nur mehr Vitamine und Mineralstoffe als jede bekannte Weizenart, sondern ist auch aufgrund der schützenden Schale weniger durch Umweltgifte belastet.

Solltest du zudem allergisch auf Weizen reagieren, dann hättest du mit dem Dinkel eine wunderbare Alternative, denn er gilt vor allem bei Nahrungsmittelallergien als besonders verträglich. Er ist nicht nur schmackhaft, sondern kann auch Kaffee ersetzen. Aus seinen Schalen, den sogenannten Dinkelspelzen, kann man sogar Kissen formen, die Nacken und Schultern effektiv im Schlaf massieren.

Inhaltsstoffe

Was genau steckt nun hinter diesem kleinen Allroundprodukt?

Der Dinkel, das mit Abstand vitamin- und eiweißreichste Getreide, wird insbesondere von Vegetariern bevorzugt, da er eine ausreichende Proteinaufnahme und somit eine gesunde Ernährung gewährleistet. Der hohe Ballaststoffgehalt sättigt lange und kann aufgrund dessen erfolgreich beim Abnehmen helfen. Ein Fettgehalt von lediglich 2,7 g pro 100 g ist außerdem kaum erwähnenswert. Während die enthaltenen B-Vitamine und das Phosphor vor allem zu einem gesunden Aufbau von Gehirn, Leber, und Muskelzellen beitragen, festigt der hohe Gehalt an Kieselsäure Haare und Nägel, verleiht straffes Bindegewebe und wirkt sich zudem positiv auf das Denkvermögen sowie die Konzentration aus.

Eine weitere Besonderheit des Dinkels ist auch seine stimmungsaufhellende Wirkung. Da sein Korn ein spezifisches Aminosäurengemisch enthält, das die Bildung von glücklichmachenden Gehirnbotenstoffen unterstützt, kannst du dich also im wahrsten Sinne des Wortes vom Dinkel glücklich essen.

Produkte

Den leicht nussig schmeckenden Dinkel findet man in unzähligen verarbeiteten Variationen wieder: Sei es nun im Dinkelmehl, in Dinkelflocken, in Dinkelreis, Dinkelkeksen, Dinkelkaffee oder in Dinkelnudeln - jedes Produkt ist für sich gesund.

In deutschen Haushalten konnte vor allem das selbstgemachte Dinkelmüsli überzeugen, das entweder aus frisch gekeimten Dinkelkörnern oder aus Dinkelflocken besteht. Daneben ergänzen frische oder getrocknete Früchte und Nüsse das leckere Müsli einwandfrei und stellen eine wunderbare Alternative zu anderen Müsli-Sorten, wie beispielsweise den aus Haferflocken, dar.

Dinkelflocken kaufen

Dinkelflocken oder Haferflocken?

Was ist nun gesünder? Wir beantworten euch die Frage und klären euch selbstverständlich über Dinkelflocken Nährwerte und co. auf, sodass ihr schlussendlich darüber entscheiden könnt, ob Dinkelflocken gesund sind und eine wahre Alternative zu Haferflocken darstellen oder nicht.

Haferflocken

Bevor wir dir die Alternative zu Haferflocken aufzeigen, möchten wir noch kurz einen Blick auf diese werfen.

Haferflocken sind wie ein Großteil der Flocken sehr gesund. Sie besitzen einen hohen Anteil an komplexen Kohlenhydraten, ungesättigten Fettsäuren, Proteinen sowie Ballaststoffen und sind im Gegensatz zu anderen Flocken recht preisgünstig und bereits für wenige Cent erhältlich. Dennoch gibt es zahlreiche Alternativen zu den beliebten Frühstücksflocken, wovon wir dir im Folgenden eine vorstellen werden.

Dinkelflocken

Dinkelflocken werden aus gereinigtem Dunkelgetreide hergestellt und enthalten im Gegensatz zu Haferflocken mehr sättigende Ballaststoffe. Sie sind von ihrer Struktur her ein wenig fester und schmecken nussiger als Haferflocken, enthalten jedoch auch Klebereiweiß und sind somit für Menschen mit Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) unverträglich.

Um aus Dinkel verzehrbare Dinkelflocken herzustellen, wird das Getreide einem hydrothermischen Verfahren unterzogen und die enthaltene Stärke aufgeschlossen. Anschließend verarbeitet ein Walzwerk den Rohstoff weiter zu einer direkt verzehrfähigen Flocke, die leicht nussig im Geschmack ist und durch die schonende Wärmebehandlung mit einem kernigen Aroma daherkommt. Dinkelflocken sind überaus gut verdaulich und daher auch besonders beliebt bei Sportlern.

Bevor wir nun auf den direkten Vergleich zwischen den beiden Flocken zu sprechen kommen wollen, möchten wir dich noch kurz über die Dinkelflocken Gluten aufklären. Was genau waren jetzt nochmal Gluten?

Gluten entstehen durch die Verbindung von Proteinen bei Feuchtigkeit und bestehen aus Eiweißen der Prolamin- und Glutlein-Gruppen, die vor allem in Weizen, Dinkel und Roggen enthalten sind. Streng genommen enthält somit Getreide also keine direkten Gluten, sondern nur dessen Bestandteile. Dies spielt jedoch für den Verzehr keine große Rolle. Dinkel und auch Dinkelflocken enthalten also Gluten und sind für Menschen mit einer glutunfreien Ernährung nicht geeignet.

Dinkelflocken und Haferflocken im Vergleich

Kommen wir nun zum direkten Vergleich zwischen Dinkel- und Haferflocken.

Fettgehalt: Während Haferflocken einen ungefähren Fettgehalt von 7 g auf 100 g aufweisen, haben Dinkelflocken lediglich einen Fettgehalt von 3 g auf 100 g. Sie sind somit deutlich fettarmer als Haferflocken.

Ballaststoffe: Haferflocken haben einen Ballaststoffgehalt von rund 7 g bis 8 g, Dinkelflocken hingegen einen von rund 10 g bis 11 g. Sie sättigen somit auf der einen Seite länger als die Haferflocken und fördern auf der anderen Seite eine bessere Verdauung.

Betrachten wir nun Dinkelflocken Nährwerte im Einzelnen, so lassen sich bezogen auf 100 g folgende ungefähre Werte aufstellen:

  • kcal 349
  • kJ 1460
  • Proteine12.5 g
  • Kohlenhydrate 64 g davon Zucker 0.9 g
  • Fett 2,7 g davon ges. Fettsäuren0.2 g
  • Salz 0.01 g
  • Ballaststoffe ca. 10 g - 11 g
  • Eiweiß 12,5 g

Aus diesen Werten lässt sich hervorragend erkennen, dass Dinkelflocken dem Körper nicht nur viel Energie zuführen, sondern auch sehr proteinhaltig sind.

Fazit: Dinkelflocken oder Haferflocken?

Ob sich nun Dinkelflocken oder Haferflocken für das Frühstücksmüsli eignen, muss nun jeder für sich selbst entscheiden.

Unser Fazit lautet dabei wie folgt: Sind Dinkelflocken gesund und eine Alternative zu den beliebten Haferflocken? Absolut! Sie sind nicht nur gut verdaulich, sondern auch reich an essentiellen Aminosäuren, Mineralstoffen wie Kieselsäure und Vitaminen. Dinkelflocken eignen sich zwar nicht für eine glutenfreie Ernährung, doch stellen sie eine hervorragende Alternative für Menschen mit einer reinen Weizenunverträglichkeit dar.

Die gesunden Inhaltsstoffe der Graupen

Die Frage: was sind Graupen, kann nicht einfach nur dadurch beantwortet werden, zu erklären, woher dieses Nahrungsmittel stammt. Ebenso wichtig sind dessen Eigenschaften für Dich als Nutzer. Hierbei zu beachten ist, dass die Gerste und Weizen aus denen die Graupen bestehen, zu den sogenannten „Süßgräsern“ zählt. Bei dieser Nutzpflanze handelt es sich um eine der bedeutendsten Getreidesorten der Welt. Dies hängt vor allem mit den zahlreichen Inhaltsstoffen zusammen, die dementsprechend auch in den Graupen enthalten sind. In diesem Fall besonders zu benennen sind:

  • Kohlenhydrate
  • Ballaststoffe
  • Eiweiß
  • Kalzium
  • Eisen
  • Kalium
  • Magnesium
  • Vitamin A, C und E

Die Menge der Nährwerte, die von diesen Stoffen in den Graupen enthalten sind, ist von der jeweiligen Getreideart sowie der späteren Zubereitung abhängig. Auf jeden Fall sollte von Dir beachtet werden, dass die Nährwerte für Kohlenhydrate recht hoch ausfallen. Somit liefern die Graupen mit 1.421 kJ auf 100 Gramm viel Energie für Deinen Tag. Genauso ist zu beachten, dass die Graupen kaum Fett enthalten und fast schon als glutenfrei gelten. Demzufolge bieten sich diese Nahrungsmittel für eine vielseitige Anwendung beim gesunden Essen an. Hierbei aufzuführen sind:

  • Eine kalorienbewusste Ernährung
  • Die Reduktions- oder Diätkost
  • Als Nahrungsergänzungsmittel
  • Eine kohlenhydratreiche Ernährung

Bei dem Verzehr von den Graupen kannst Du einen leicht säuerlichen Geschmack mit einer herben Note erwarten. Zudem ist noch zu benennen, dass dieses Getreide durch die Inhaltsstoffe und Nährwerte sowie dem Umstand, dass die Graupen fast glutenfrei sind, leicht verdaulich ausfallen. Genauso sorgt aber auch das Entfernen der Schale dafür, dass die Verdaulichkeit der Körner dementsprechend gut ausfällt

Die Wirkung von Graupen auf Deine Gesundheit

Durch die benannten Inhaltsstoffe und den Eigenschaften von den Graupen können diese unterschiedliche gesundheitliche Aspekte erfüllen. Zuerst einmal ist aufzuführen, dass dieses Nahrungsmittel Dir bei chronischen Verstopfungen oder Erkrankungen im Magen-Darm-Trakt helfen kann. Der hohe Fasergehalt von den Graupen sorgt hierbei dafür, dass Dein Darm gereinigt wird, sodass unerwünschte Ablagerungen einfacher ausgeschieden werden können.

Darüber hinaus ist aufzuführen, dass die Graupen eine antibiotische Eigenschaft aufweisen. Dies kann genutzt werden, um Pilzerkrankungen im Magen oder auch Darm zu behandeln. Ebenso kann Dein Cholesterinspiegel beim regelmäßigen Verzehr von den Graupen gesenkt werden.

Zum Schluss ist noch von Dir zu beachten, dass die Graupen eine positive Wirkung auf Dein Immunsystem haben. Vor allem durch das enthaltene Vitamin A kann die Schutzfunktion von Deinem Körper gesteigert werden.

Die Verwendung der Graupen in der Ernährung

In der heimisch deutschen Küche kommen die Graupen in vielerlei Rezepten zum Einsatz. Besonders hierbei zu benennen sind Suppen und Eintöpfe. In diesem Fall werden die Graupen als sättigende und gesunde Einlage verwendet. Beim Kochen dieser Nahrungsmittel im Wasser kannst Du eine große Ähnlichkeit zu Reis feststellen. Entsprechend saugen sich die Körner beim Kochen mit Wasser voll, sodass diese ein wesentlich größeres Volumen annehmen. Dieser Umstand muss beim Kochen der Graupen immer einkalkuliert werden.

Neben der Verwendung in Suppen können die Graupen unter anderem auch als Beilage wie Reis, Nudeln oder Kartoffeln genutzt werden. Diese nahrhafte Beilage passt besonders gut zu Fleisch- und Fischgerichten. Ebenso ist es aber auch möglich, komplette Gerichte mit den Graupen zuzubereiten. Als Beispiel kann eine Art Risotto benannt werden, bei der die Graupen anstatt des Risottoreises zum Einsatz kommen.

Dieses Hauptgericht kann flexibel mit Fleisch, Geflügel, Fisch oder vegetarisch nur mit Gemüse zubereitet werden. Durch die Struktur der Graupen wirst Du auch ohne den Reis, die bekannte Risotto-Konsistenz erreichen. Abschließend können die Graupen auch noch als Süßspeise zum Einsatz kommen. Zum Beispiel kann ein Brei mit den Körnern gekocht werden, um diesen dann mit Honig und Früchten, gesund und lecker zuzubereiten.

Ebenso können die Graupen auch zum Backen genutzt werden, um beispielsweise süße „Taler“ zu backen. Diese Taler können dann immer von Dir gegessen werden, wenn Du im Alltag beispielsweise einen Energieschub benötigst. Somit stellen die Graupen eine gesunde und natürliche Alternative zu bekannten Energieriegeln da.

Der Erwerb von gesunden Graupen

Auf dem Markt gibt es zahlreiche unterschiedliche Graupen-Produkte. Hierbei ist es durchaus wichtig, dass Du weißt, auf was Du bei der Kaufauswahl achten musst, um nur hochwertige Graupen zu erwerben.

Zuerst einmal ist zu benennen, dass durch das Schälen der Graupen die Randschichten des Korns entfernt werden. In der Schale sind dabei viele Inhaltsstoffe, die für eine Vollwerternährung benötigt werden. Demzufolge sind Graupen für diese Art der Ernährung nicht geeignet und sollten von Dir in diesem Fall nicht gekauft werden.

Weiterhin ist ein wichtiger Punkt beim Erwerb, darauf zu achten, ob das Produkt einen Parboiling-Prozess durchlaufen hat. Hierbei werden die Graupen vor dem Schälen erst eingeweicht und mit Dampf behandelt. Auf diese Weise werden zwischen 50 und 80 Prozent der Inhaltsstoffe aus der Schale in das Innere des Korns gedrückt. Dementsprechend gesünder sind die Graupen, die parboilingsiert wurden. Weiterhin ist beim Kauf noch auf die Größe und die Form der Graupen zu achten. Die Größe differenziert sich wie folgt:

  • Extra Grob
  • Grob
  • Mittel Grob
  • Fein
  • Extra Fein

Hinzu kommt noch die Form von den Körnern. Hierbei ist zwischen den A-Graupen in runder Form, den B-Graupen in halbrunder Form und den C-Graupen in länglicher Form zu unterscheiden. Bei besonders kleinen und runden Exemplaren handelt es sich um die Perlgraupen, wohingegen die großen Graupen oft als Kälberzähne bezeichnet werden.

Welche Form und Größe Du bei den Graupen favorisierst, hängt vor allem von deinem persönlichen Geschmack ab. Aber auch die jeweilige Zubereitungsart ist hierbei zu beachten. Die Perlgraupen sind beispielsweise besonders gut für Suppen oder ein Risotto geeignet, die größeren Exemplare empfehlen sich hingegen als Beilage.

Video: Was mach ich eigentlich mit Graupen?

>