Rosenkohl – ein Superfood

Rosenkohl gesund

Gesundheitsplus Rosenkohl

Klein, rund und sowas gesund

Willst du wichtige Vitamine und Mineralstoffe in einem Gemüse vereint haben? Dann wird es Zeit, den Rosenkohl wieder in deine Ernährung mit einzubauen. Diese kleine grüne Knospe hat es wahrlich in sich und ist vor allem reich an Vitamin C. Das Wintergemüse beinhaltet ebenfalls viel Kalium, Calcium und Magnesium.

Hab keine Befürchtung vor den oftmals genannten Blähungen, welche man durch denVerzehr von Rosenkohl bekommen kann. Diese treten nur bei einem übertriebenen Genuss und falscher Zubereitung des Gemüses auf. Die kleine, grüne Kugel ist ein richtiger Fitmacher und deshalb sehr zu empfehlen.

Welchem Gemüse gehört der Rosenkohl an und wann wird er geerntet?

Rosenkohl ist ein Blattgemüse und gehört zu der Familie der Kreuzblütler. Er wird von April bis Mai gesät und von Mitte Mai bis Ende Juni verpflanzt. Frühsorten (wie Hossa, Predora und Wilhelmsburger) können im Regelfall ab September geerntet werden. Am besten jedoch, schmeckt er geerntet nach dem ersten Frost.

In den Handel kommt er als für uns bekannter Rosenkohl. Andere Namen sind auch Brüsseler Kohl oder wie in Österreich genannt, Sprossenkohl oder Kohlsprossen.

Vorab ein kleiner Überblick der Nährstoffe

Kleine Inhaltsstoffangabe:

In 100 Gramm Rosenkohl sind in etwa enthalten:

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    Fette unter 0.5 g
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    Wasser in etwa 85 g
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    Kalium über 380 mg
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    Calcium circa 30 mg
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    Magnesium über 20 mg
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    Ascorbinsäure über 100 mg

Weitere Bestandteile des Rosenkohls sind Eiweiß, Ballaststoffe, Eisen und Folsäure. Auch Vitamin B, E und K sind ebenfalls im Rosenkohl zu finden.

Was ist Ascobinsäure?

Die Ascorbinsäure ist ein Antioxidans und gleichzeitig der Vitamin C – Gehalt im Rosenkohl. Dein Körper sollte am Tag im Durchschnitt 100 mg des Vitamins zu sich nehmen. Wie du oben sehen kannst, bist du mit dem Wintergemüse bestens abgedeckt.

Die Vorteile des Rosenkohls

Dein Immunsystem wird gestärkt

Gerade im Winter muss man sich vor einem grippalen Infekt fürchten. Durch die antioxidative Wirkung des Rosenkohls wird Viren und Bakterien entgegen gegangen und die körpereigenen Abwehrkräfte werden gestärkt. Das Immunsystem ist unser Heiligtum und bringt uns durch das Leben. Darum ist es wichtig, die Zufuhr nötiger Nährstoffe für den Körper eigenverantwortlich zu gewährleisten.

Blutwerte werden verbessert

Durch einen hohen Teil an Senfölglycoside hilft Rosenkohl dabei, hohe Blutzucker- und Cholesterinwerte nachweislich zu senken. Es verbessert die Durchblutung und sorgt für die Neubildung von roten Blutkörperchen.

Senkung des Krebsrisikos

Rosenkohl hat eine stark krebshemmende Wirkung. Dies vor allem im Verdauungsbereich. Er enthält Biostoffe, wie Chlorophyll und Selen, die dazu beitragen, das Krebsrisiko zu senken.

Menschen, bei denen ein erhöhtes Risiko der Krankheit besteht und jene, welche derzet in einer Chemotherapie behandelt werden, wird daher geraten, Rosenkohl so oft wie möglich auf dem Speiseplan zu haben.

Rosenkohl macht schöne Haut

Vitamine sind sehr wichtig für ein gesundes Hautbild. Durch die Reichhaltigkeit an Vitamin C und Vitamin E, macht der Rosenkohl ebenfalls schöne Haut. Das Vitamin C ist somit vorteilhaft für ein straffes Bindegewebe und eine gesunde Gesichtsfarbe. Vitamin E beugt der Faltenbildung vor und eignet sich als perfektes Anti-Aging-Helferlein.

Rosenkohl ist ein wahrer Fatburner

Da Rosenkohl kaum Fett enthält und nebenher auch sehr gesund ist, eignet er sich bestens als Diät-Gemüse. Der Körper wird durch den Verzehr beim Verbrennen von Fett unterstützt. Grund dafür, sind die im Kohl enthaltenen Bitterstoffe. Sie helfen ebenfalls die Fett-Zerteilung im Magen-Darm-Trakt zu unterstützen.

Tipps zu Kauf und Zubereitung

Frisch oder tiefgekühlt?

Rosenkohl kann man sowohl frisch als auch tiefgekühlt kaufen.

Beim Kauf von frischen Rosenkohl ist darauf zu achten, dass keine verfärbten Blätter zu erkennen sind. Er sollte rundherum frisch aussehen. Am besten ist es, ihn zur passenden Saison im Laden zu holen. Frisch ist er unter einer Woche haltbar. Das bedeutet, dass man ihn binnen weniger Tagen (im Kühlschrank gelagert) verzehrt oder aber einfriert. Vor dem Einfrieren ist es ratsam, die Kohlsprossen vorab zu blanchieren.

Kommt er aus der Tiefkühltruhe, gerade unabhängig der Erntezeit, behält er auch seine Nährstoffe. Vorteil dabei ist, dass man ihn vor der Zubereitung nicht mehr aufwendig putzen muss.

Rosenkohl richtig zubereiten

Eine richtige Zubereitung bei Rosenkohl wird folgendermaßen empfohlen:

Zu Beginn die Strünke (damit ist der Rosenkohl gemeint) etwas zurückschneiden, da diese gerne etwas austrocknen, und die Röschen waschen. Äußere Blätter dabei entfernen. Dies erkennst du an einer schlechteren Farbe. Meist kommen diese äußerlichen Schäden vom Transport.

Nun die Strünke kreuzförmig einschneiden. Vorteil hierbei ist, dass der Kohl dadurch gleichmäßig gart.

Wenn du möchtest, kannst du eine kleine Prise Zucker in das Kochwasser geben, um den Geschmack des Kohls etwas zu mildern. Nun wird er maximal zwischen fünf und sieben Minuten gegart. Eine längere Kochzeit lässt ihn matschig werden.

Rosenkohl kann man in allerlei Varianten verzehren. Als Beilage zu Fleisch, als Suppe oder Auflauf. Ebenso kann man einen leckeren Salat damit zubereiten.

Bei Bedarf kann man ihn zum Beispiel lediglich in der Pfanne etwas anbraten. Gerne kannst du ihm mit etwas Butter und Muskatnuss noch einen gewissen Pfiff verleihen. Um ihn noch bekömmlicher zu machen, kannst du ihn auch mit Anis, Kümmel oder Fenchelsamen zubereiten. Hierbei zählt auch stets der eigene Geschmack.

Rezept für alle Smoothie – Fans

In der heutigen Zeit sind Smoothies der Renner schlechthin. Vereine somit einmal Gemüse und Frucht zu einem leckeren Shake. Ein gesunder Rosenkohl-Himbeer-Smoothie benötigt nur wenig Zutaten und ist einfach und schnell zubereitet.

benötigte Zutaten

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    frischer Rosenkohl
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    tiefgekühlte Himbeeren
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    ein paar Walnüsse
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    etwas Honig
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    Wasser

Zubereitung

Sobald der Strunk etwas vom Rosenkohl abgeschnitten ist, entfernst du die äußeren Blätter und daraufhin wird der Rosenkohl halbiert und gewaschen. Nun benötigst du lediglich einen Standmixer und beginnst alles gemeinsam zu pürieren.

Die Menge der verschiedenen Zutaten kannst du für dich selber variieren. Ganz nach deinem Geschmack. Es dauert keine fünfzehn Minuten und du hast einen erfrischenden Grünen Smoothie.

Hier noch einmal eine kurze Zusammenfassung:

Rosenkohl beinhaltet eine große Menge an Vitamin C und unter anderem Vitamin B, K und E. Er ist Lieferant von wichtigen Mineralstoffen, wie beispielsweise Calcium, Kalium und Magnesium.

Dein Immunsystem wird gestärkt und mit dem Wintergemüse kannst du Krankheiten vorbeugen. Deine Blutwerte verbessern sich und dein Herz profitiert ebenfalls davon.

Zu weiteren Pluspunkten zählt, dass er gut für Haut, Haare, Knochen und Nerven ist.

Schlussfolgerung

Der Rosenkohl ist eine echte Vitaminbombe unter dem Gemüse und steckt noch voll von weiteren gesunden Stoffen. Er sollte wieder öfter einen Platz auf dem Teller bekommen. Deine Gesundheit wird es dir danken.

Video: Rosenkohl nach Großmutters Rezept zubereiten

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