Sonnenblumenkerne gesund

Sonnenblumenkerne: Sind Sonnenblumenkerne gesund?

Energie und Nährstoffe

Sonnenblumenkerne liefern dem Körper Energie und haben viele Nährstoffe. Gesunde Haut, ein gesundes Herz und starke Knochen werden durch diese kleinen Kerne unterstützt. Sie enthalten viel Vitamin E und Vitamin B1, sowie Magnesium, Selen, Calcium, Phosphor und Folsäure.

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Die Vitamine im Einzelnen

Vitamin E

Der Gehalt gesättigter Fettsäuren ist so hoch, dass bereits hundert Gramm Sonnenblumenkerne ausreichen, um den benötigten Bedarf zu decken. Das Vitamin E gehört zu den wichtigsten Vitaminen für den Körper. Es hat einen entzündungshemmenden Effekt, hilft beispielsweise gegen Rheuma, Frauen in den Wechseljahren und vermindert das Risiko an Darmkrebs zu erkranken. Ebenso wird bei regelmäßigem Verzehr von Sonnenblumenkernen das Risiko eines Herzinfarkts reduziert.

Vitamin B

Die Sonnenblumenkerne enthalten die Vitamine B1 (hilft bei Müdigkeit, Leistungsverlust und Konzentrationsschwäche), B2 (wichtig für den Stoffwechsel), B6 (zuständig für die Blut- und Hormonbildung, hilft gegen Niedergeschlagenheit und Infektionen) und Biotin (steht für das Wachstum der Haare und Nägel).

Magnesium

Die Sonnenblumenkerne enthalten sehr viel Magnesium. Mehr als andere Kerne oder Nüsse. Da Magnesium ein wichtiger Bestandteil für den Körper ist, brauchen wir es in jedem Fall. Es hilft es bei Muskelkrämpfen, aber auch bei Bluthochdruck und Migräne. Es verringert das Risiko auf einen Herzinfarkt oder Schlaganfall.

Selen

Selen ist ein Bestandteil, der vor Krebs schützt. Dies kann wissenschaftlich belegt werden. Es repariert geschädigte Zellen und verhindert das Ausbreiten zerstörender Zellen.

Calcium

Für den Knochenaufbau und Erhalt der Zähne, ist Calcium zuständig. Der benötigte Bedarf an Calcium sollte immer durch Kerne oder Nüsse zugeführt werden. Zwar enthält Milch beispielsweise auch viel Calcium, welches dem Körper allerdings über diese nicht genug zugeführt werden kann.

Phosphor

Auch beim Phosphorgehalt liegen die Sonnenblumenkerne vor anderen Kernen oder Nüssen. Phosphor ist ebenfalls für den Knochenaufbau und für den Erhalt der Zähne zuständig

Folsäure

Der hohe Gehalt an Folsäure in den Sonnenblumenkernen ist für schwangere oder stillende Frauen sehr gesund. Da der Körper die Folsäure nicht selbst bilden kann, muss diese durch Nahrung zugeführt werden.

Weitere Mineralstoffe, die in Sonnenblumenkernen enthalten sind:

Zink

Wer hundert Gramm Sonnenblumenkerne verzehrt, deckt somit den Tagesbedarf an Zink. Zink stärkt das Immunsystem.

Kalium

Kalium sorgt für einen ordentlichen Elektrolyte Haushalt und ist gut für das Herz.

Sonnenblumenkerne und Cholesterin

Sonnenblumenkerne enthalten sogenannte Pflanzensekundärstoffe, die auch Phytosterole genannt werden und ähnlich wie Cholesterin aufgebaut sind. Der Cholesterinspiegel sinkt bei einer ausgewogenen Ernährung, die diese Pflanzensekundärstoffe enthält.

Sonnenblumenkerne als Eiweißquelle

Wer sich Vegan oder Vegetarisch ernährt, hat mit dem Verzehr von Sonnenblumenkernen eine gute Eiweißquelle. Die Kerne enthalten sogar mehr Eiweiß als Fleisch oder Fisch. Bei Kombination mit anderen Hülsenfrüchten entstehen somit keine Mangelerscheinungen während der Veganen oder Vegetarischen Ernährung.

Sonnenblumenkerne zum Abnehmen

Sonnenblumenkerne sind gesund und helfen tatsächlich eine schlanke Linie zu halten. Durch die gute Aufteilung der Vital- und Nährstoffe in den Kernen, bleibt der Stoffwechsel in einem gesunden Gleichgewicht. Durch die Sonnenblumenkerne zieht sich der Körper die Energie aus dem Fett und dem Eiweiß der Kerne. Dies hat zur Folge, dass sich weniger Kohlenhydrate im Körper ablagern und somit bleibt man schlanker. Eine generell gesunde Ernährung mit pflanzlichen Fetten und Eiweißen trägt dazu bei.

Herkunft der Sonnenblumenkerne

Der Ursprung der Sonnenblume liegt in Nord- und Mittelamerika. Im sechzehnten Jahrhundert kamen die Samen der Pflanze auch nach Europa. Allerdings wurden sie zunächst als Zierpflanzen genutzt. Erst später wurde die Sonnenblume auch hier zur Nutzpflanze. Im neunzehnten Jahrhundert wurde dann festgestellt, dass aus den Kernen Sonnenblumenöl hergestellt werden kann. Heutzutage werden Sonnenblumen in den USA, in Russland, Spanien, Frankreich und China angebaut. Wobei letzteres auch der größte Exporteur ist.

Sonnenblumenkerne als Ernährung

Die beliebten Kerne können sowohl einfach als Snack, oder auch in gerösteter Form als Zugabe zum Salat oder Suppen verwendet werden. Auch im Müsli werden sie gern als Zusatz genommen. Sie sind vielseitig einsetzbar. Ob zum Kochen, zum Backen (Kuchen oder Pizza), oder als Snack für zwischendurch. Zum Beispiel ein paar Kerne in einer beschichteten Pfanne anrösten. Dadurch wird der Geschmack intensiviert. Auch in Brötchen oder im Brot sind oftmals Sonnenblumenkerne zu finden.

Am besten sind natürlich die Bio Produkte. Wenn die Sonnenblumenkerne biologisch angebaut wurden, enthalten sie dementsprechend weniger Düngemittel oder Pestizide. Dies wirkt sich nur positiv auf die Gesundheit aus. Die Kerne sollten kühl und dunkel gelagert sein. Wenn die Kerne zu viel Licht ausgesetzt sind, werden sie leicht trocken und runzelig.

Gesund sind die Sonnenblumenkerne, weil die ungesättigten Fettsäuren kein Cholesterin produzieren. Cholesterin soll zwar nicht ganz vermieden werden, allerdings ist das schlechte Cholesterin für zahlreiche Krankheiten verantwortlich. Die guten Kerne führen dem Körper gesundes Fett und alle nötigen Vitamine zu.

Der Geschmack der Sonnenblumenkerne ist nussig und mild. Durch das nicht zu aufdringliche Aroma, können die Kerne zu vielen Lebensmitteln kombiniert werden.

Die Nährwerte der Sonnenblumenkerne im Überblick

Die Werte entsprechen hundert Gramm

  • Kalorien: 596
  • Eiweiß: 26,5 Gramm
  • Fett: 49 Gramm
  • Kohlenhydrate: 12,3 Gramm
  • Ballaststoffe: 6 Gramm

Video: Brotaufstrich Rezept - vegan - aus Sonnenblumenkernen

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