Ist Zartbitterschokolade gesund?

Zartbitterschokolade gesund

Um eine gesunde Ernährung zu vollziehen, wird oftmals von Süßigkeiten jeglicher Art abgeraten. Darunter fällt auch die Zartbitterschokolade, welche bislang nur mit einem sehr schlechten Gewissen genascht wird. Dabei liegt hier ein gewaltiger Irrtum vor, denn Zartbitterschokolade ist sehr gesund und stärkt die Durchblutung sowie Herz und Hirn.

Oftmals heißt es, Bitterschokolade sei deutlich gesünder als Vollmilchschokolade. Doch durch den hohen Kakaoanteil von 70 Prozent und mehr kann die dunkle Schokolade in vielen Fällen sogar einen deutlich höheren Energiewert aufzeigen. Dennoch bleibt durch die vielen positiven Eigenschaften der Zartbitterschokolade diese Variante die gesündere Lösung. Warum das so ist, zeigen wir dir in unserem Ratgebertext. Im Anschluss wirst du die Bitterschokolade wieder deutlich mehr genießen können.

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Wie kommt Zartbitterschokolade dem Körper zu Gute?

Zartbitterschokolade weist viele positive Eigenschaften auf. Dazu zählt, dass sie deutlich schneller den Appetit auf Fettiges sowie Süßes stillen kann, was sich mit dem höheren Energiewert wieder ausgleicht. Greifst du jedoch zu cremigen Riegeln, so sinkt der Blutzuckerspiegel rasch wieder und dein Gehirn sendet das Signal, dass neue Nahrung benötigt wird. Das liegt daran, dass der Blutzuckerspiegel sehr schnell ansteigt und dadurch der Fettabbau gehemmt wird. Zudem können Heißhungerattacken ausgelöst werden.

Bei Bitterschokolade steigt und sinkt der Blutzuckerspiegel zu dem sehr langsam, sodass der unnötige und erhöhte Verzehr von Kalorien deutlich gesenkt werden kann.

Doch welche gesundheitlichen Vorteile hält die dunkle Schokolade bereit?

  • Schutz der Arterien
  • Senkt das Risiko eines Schlaganfalls
  • Stärkt das Herz
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    Wirkt sich positiv auf die Stimmung aus
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    Unterstützt den Organismus bei Eisenmangel
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    Mindert das Krebsrisiko
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    Stärkt das Gedächtnis
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    Vermindert Stress

Schutz der Arterien

In Kakao sind Pflanzenstoffe enthalten, welche die Gefäße erweitern. Dadurch wird dem Blut ermöglicht, ungehindert zu fließen. Bei Arteriosklerose (Arterienverkalkung) sowie Gehbeschwerden stellt dunkle Schokolade mit mindestens einem Kakaoanteil von 70 Prozent eine gute Unterstützung dar.

Achtung: Wenn Zartbitterschokolade regelmäßig konsumiert wird, so sollte der Genuss anderer Süßigkeiten stark eingeschränkt werden. Ebenfalls sollten eine ausreichende Zahnpflege sowie Bewegung nicht außer Acht gelassen werden.

Senkung des Schlaganfall-Risikos

Da der Blutfluss sowie die Flexibilität der Arterien verbessert wird, wird automatisch auch das Risiko eines Schlaganfalls deutlich gemindert. Hierfür reichen schon wenige Stücke täglich aus.

Tipp: In der Kombination sollen zudem Blutgerinnsel aufgebrochen werden. Dadurch wird das Risiko eines Hirnschlags gemindert oder gar verhindert. Das liegt an dem wichtigen Pflanzenstoff, welcher in Äpfeln enthalten ist und in Kombination mit dunkler Schokolade ideal wirkt.

Senkung von Stress

Du bist gestresst und kommst einfach nur zur Ruhe? Hierbei kann dir ein Stück Zartbitterschokolade helfen. Der hohe Kakaoanteil hemmt die Ausschüttung von Stresshormonen und beruhigt somit die Seele. Wenn die Schokolade kurzfristig helfen soll, dann iss eine halbe Tafel und der Stress wird sanft gemindert.

Stärkung des Herzens

In der Zartbitterschokolade enthaltene Pflanzenstoffe sorgen dafür, dass das Risiko eines Herinfarkts gesenkt wird. Sobald der Sauerstoff im Herzmuskel zu sehr abnimmt, sorgen die Flavonoide für eine Steigerung des Blutdrucks und fördern somit die Durchblutung. Sie erweitern also die Herzkranzgefäße. Selbst wenn bei diesen Gefäßen eine Verkalkung vorliegen sollte, ist Zartbitterschokolade eine große Unterstützung.

Schon gewusst? Eine Studie mit Herztransplantations-Patienten zeigte auf, dass bei jenen, die eine bestimmte Menge an dunkler Schokolade zu sich nahmen, die Fließgeschwindigkeit des Blutes, der gesamte Kreislauf sowie die Blutgerinnung deutliche Verbesserungen aufzeigten - und das bereits nach gerade einmal zwei Stunden. Patienten, die lediglich Placebos einnahmen, zeigten keinerlei Verbesserungen auf.

Hebung der Stimmung

Der Verzehr von Zartbitterschokolade macht glücklich. Sollte dein Serotoninhaushalt (dein Glückshormon) zu sehr sinken, dann kann dein Glückshaushalt mit einem Stück Schokolade wieder auf Vordermann gebracht werden. In der Tat liegt dies jedoch eher weniger an den Inhaltsstoffen der Schokolade an sich, sondern mit den positiven Gedanken aus der Kindheit, mit denen viele Schokolade assoziieren können. Es handelt sich also um eine unbewusste Reaktion des Körpers.

Unterstützung des Organismus bei Eisenmangel

In dunkler Schokolade steckt in der Tat mehr Eisen als beispielsweise in Spinat. Bei einer Menge von 100 Gramm kann die Zartbitterschokolade 7 Milligramm an Eisen aufzeigen, bei Spinat ist in etwa nur die Hälfte an Eisen vorhanden. Wenn du deine Eisenwerte verbessern möchtest, dann nutze doch gern die dunkle Versuchung dafür. Bereits ein Stück kann viel zum täglichen Bedarf an Eisen beisteuern.

Minderung des Krebsrisikos

Die im Kakao enthaltenen Catechine, welche ebenfalls zur Familie der Flavonoide gehören, stärken unsere Abwehr und können demnach Krebsrisiken vorbeugen. Den Pflanzenstoffen ist es möglich, Giftstoffe zu binden. Somit wird die Gefahr gemindert, dass Körperzellen geschädigt werden und sich zudem Tumore bilden können.

Achtung! Das gesunde in der dunklen Schokolade sind die Flavonoide. Hersteller entfernen diese jedoch in einigen Fällen, da die Schokolade ansonsten sehr bitter wird. Die Entfernung muss nicht gekennzeichnet werden. Daher ist nicht automatisch jede Zartbitterschokolade mit attraktiven gesundheitlichen Vorteilen gekoppelt.

Stärkung des Gedächtnisses

Eine Studie der Columbia University bewies, dass Zartbitterschokolade zur Gedächtnisleistung beiträgt. Gerade bei älteren Menschen konnte während der Studie beobachtet werden, wie sich die Leistung des Gehirns verbessert hat. Der geistige Abbau kann verzögert werden. Dies liegt an den Inhaltsstoffen der Schokolade in Verbindung mit ausreichend Bewegung. Wenn du deine geistige Leistung in Gang halten möchtest, dann greif doch gern zu dunkler Schokolade. Allerdings sollte auch diese trotz guter Eigenschaften in Maßen verzehrt werden.

Wie viel gesünder ist dunkle Schokolade eigentlich?

Dass Zartbitterschokolade deutlich mehr positive Eigenschaften aufzeigen kann, konnten wir bereits klären. Das liegt nicht zuletzt an dem hohen Gehalt an Flavonoiden. Ein Riegel enthält in etwa 53,5 Milligramm. Ein Riegel aus heller Schokolade kann hingegen lediglich mit weniger als 14 Milligramm strahlen.

Fazit

Dunkle Schokolade zeigt eine vielseitige Palette an positiven Eigenschaften auf und kann dementsprechend ohne schlechtes Gewissen konsumiert werden. Dennoch gilt es auch hier, auf die Menge zu achten, da zwar weniger Zucker enthalten ist, jedoch der Energiewert beider Schokoladensorten annähernd identisch ist. Zudem gilt Zartbitterschokolade als Unterstützer bestimmter Funktionen des menschlichen Organismus. Wunderwirkungen dürfen nicht erwartet werden. Wenn du deinen Mechanismus liebevoll unterstützen möchtest, dann darfst du dich gern von dem Genuss dunkler Schokolade verleiten lassen.

Bedenke: Wer über einen längeren Zeitraum zu viel Schokolade nascht, egal ob hell oder dunkel, der steigert das Risiko von Übergewicht. Dieses kommt dem Bluthochdruck sowie einem gesunden Herzen nicht gerade zu Gute.

Video: 10 süße Fakten über Schokolade