Tee zum Einschlafen

Tee zum Einschlafen: Mit diesen Teesorten schläfst du wie ein Baby

Sind Sie auch von Schlaflosigkeit betroffen?

Millionen Menschen klagen in Deutschland über Einschlafstörungen oder können einfach nicht durchschlafen. Darunter muss sich nicht immer eine Erkrankung verbergen. Die Ursachen dafür sind häufig beruflicher Stress, finanzielle Sorgen, ständige Reizüberflutung, schweres Essen, Angstgefühle oder die Nebenwirkungen von Medikamenten. Am frühen Morgen sind die Menschen müde und das Tagespensum wird nur mit strenger Disziplin durchgehalten. Dieser Zustand ist belastend und kann langfristig sogar krankmachen. Deshalb erst mal Tee zum Einschlafen trinken, anstatt immer sofort zu Schlaftabletten greifen. Welcher Tee hilft beim Einschlafen? Erfahre es hier und lerne beruhigende und schlaffördernde Teesorten kennen.

Die besten Gute-Nacht-Teesorten

Schon seit Jahrtausenden ist bekannt, dass viele Pflanzeninhaltsstoffe eine den Schlaf fördernde Wirkung haben. Aus diesem Grund empfehlen Experten als Ersthilfe die Einnahme von speziellen Heilkräutertees. Die sind gesund, haben keine Nebenwirkungen und erleichtern das Ein- und Durchschlafen. Zu kaufen gibt es Fertigteesorten in Apotheken, Drogerien, Supermärkten und Fachgeschäften. Sie werden lose oder in kleinen Teebeuteln angeboten. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, dass Verbraucher selbst ihren individuellen Tee herstellen.

Hier eine kleine Auswahl:

Balidrian (Valeriana officinalis)

Der Baldrianwurzeltee beruhigt und entspannt zugleich. Angenehm langsam sorgen die Wirkstoffe dafür, dass man zur inneren Ruhe kommt. Verantwortlich dafür sind unter anderem die Inhaltsstoffe, wie Valepotriate und ätherische Öle. Den herben Geschmack des Tees empfinden manche Menschen als gewöhnungsbedürftig.

Baldriantee wird erfolgreich bei Schlaflosigkeit, innerer Unruhe und stressbedingten Störungen angewandt.

Baldrianwurzel Tee 

Frauenmantel (Alchemilla vulgaris)

Diese botanische Pflanze ist reich an ätherischen Ölen, Lecithin, Gerb – und Bitterstoffen. In Teeform verabreicht, wirkt er entkrampfend und beruhigend. Der Frauenmanteltee verströmt ein würziges Aroma und der Geschmack ist herb.

Frauenmanteltee ist ein wirksamer Tee zum Einschlafen.

Melisse (Melissa officinalis)

Die Melisse hat eine besonders positive Heilwirkung. Verantwortlich dafür sind vor allem die ätherischen Öle. Der Tee schmeckt herrlich erfrischend.

Melissentee wirkt bei Schlafproblemen und Stresssymptomen.

Katzenminze (Nepeta cataria)

Der duftende Tee ist ein echter Allrounder. Dank des hohen Mentholgehaltes wirkt er wie ein Beruhigungs- und Schlafmittel. Geschmacklich ist der Tee wunderbar aromatisch, frisch und minzig.

Katzenminztee wird eingesetzt bei Spannungskopfschmerz sowie gegen Angstattacken und er beruhigt ein überaktives Gehirn.

Wacholder (Juniperus communis)

Der Tee aus Wacholderbeeren ist ein Geheimtipp. Auch diese Beeren haben einen hohen Anteil an ätherischen Ölen. Diese wirken auf den Körper absolut beruhigend. Vom Aroma her duftet der Tee nach Nadelwald. Geschmacklich ist er eine Mischung aus süßlich, würzig und harzig.

Wacholdertee wirkt muskelentspannend und hilft bei Schlafstörungen.

Tipp:

Wer den Geruch oder Geschmack einzelner Heilkräuter nicht mag, mischt zum Basistee einfach andere Kräuter dazu. Bevorzugt werden Beimischungen von Melisse, Hopfen, Lavendel, Beifuß, Majoran oder Rosenblüten. Dabei Mischungsverhältnisse beachten oder lieber zertifizierte Fertigprodukte kaufen.

Was bei der Einnahme zu beachten ist?

Alle Teesorten etwa eine Stunde vor dem Schlafengehen trinken. Völlig ausreichend sind ein bis zwei Tassen. Den Tee immer frisch und laut Anleitung zubereiten. Anschließend schluckweise trinken. Da es sich um ein reines Naturprodukt handelt, tritt die Wirkung oftmals erst nach einigen Tagen ein. Beim Kauf nur zertifizierte Produkte erwerben.

Warum der Tee sicher die bessere Alternative ist

Wie jedes Medikament haben auch Schlaftabletten erhebliche Nebenwirkungen. Oftmals sind die Folgen Kopfschmerzen, Tagesmüdigkeit, Übelkeit, Konzentrations- und Reaktionseinschränkungen. Bei längerer Einnahme werden viele Patienten von Schlaftabletten abhängig. Das Einschlafen und Durchschlafen ist dann nur noch mit Medikamenten möglich. Hinzu kommt, dass langfristig die Wirkung nachlässt. Deshalb muss die Dosis ständig erhöht werden. Paradoxerweise ist die Folge eine erhöhte Nervosität. Die Patienten klagen über Kribbeln in Beinen, Krämpfen und Zittern der Muskeln.

Das Beispiel soll verdeutlichen, das Tee zum Einschlafen die klügere Wahl ist. Denn Heilpflanzen besitzen die wunderbare Möglichkeit, den Menschen in einen ruhigen Grundzustand zu versetzen. Sie beruhigen, entspannen und sorgen für gesunden Schlaf - ganz ohne Nebenwirkungen!

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