Peperoni gesund

Sind Peperoni gesund?

Peperoni sind gesund. Das liegt auf der einen Seite darann, dass sie über kaum Kohlenhydrate und über kein Fett verfügen und dadurch sehr kalorienarm sind und auf der anderen Seite wegen ihrer Inhaltsstoffe. Zu den Inhaltsstoffen bei den Peperoni gehören unter anderem große Mengen an Magnesium, Kalium, Zink und Kalzium. Ebenso sind in den Peperoni auch Vitamine, wie Vitamin A und B sowie Vitamin C, enthalten. Gerade bei den roten Peperoni ist der Gehalt von Vitamin C besonders hoch. Somit zählt die Peperoni zu einen der Vitamin C reichsten Nahrungsmittel.

Zusätzlich findest Du in den Peperoni auch Carotinoide sowie Flavonoide. Beide verfügen über eine antioxidative Wirkung und dies führt zu einer Risiko-Reduzierung von Krankheiten, wie Herz-Kreislauf-Beschwerden und Krebs.

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Was sind Peperoni?

Peperoni gehören zu den Paprika-Gewächsen (Capsicum annuum) und werden häufig auch mit der Chilischote verwechselt. Die manchmal länglichen und auch runden Peperoni sind von der Oberflächenfarbe her zunächst grün und während der Reifezeit verändert sich die Farbe dann von grün zu gelb über einen orangen Farbton bis hin dann zu einem Rot.

Der Rote Peperoni ist, vergleichbar mit den Chilischoten, sehr scharf vom Geschmack her und die Zubereitung kann mit den Chilischoten vergleichen werden. Zusätzlich wird aus den gemahlenen und davor getrockneten Peperoni zum Würzen Paprika-Pulver hergestellt.

Peperoni war ursprünglich in Südostasien zu Hause und ist mit den türkischen Eroberern im 16. Jahrhundert nach Europa gekommen. Die Haupterntezeit für Peperoni liegt im August und geht bis hinein in den Oktober.

Die noch unreifen und grünen Schoten verfügen pro 100 Gramm von dem essbaren Anteil über 16 Kalorien, über 0,8 Gramm Eiweiß, 0,3 Gramm Fett, 6 mg Natrium , 2,6 Gramm Kohlenhydrate, 6, 155 mg Kalium, 127 mg Vitamin C sowie Vitamine B2 und B2 und weitere sehr gesunde Nährstoffe.

Die etwas dann reiferen Peperoni mit der gelben oder roten Farbe sind aufgrund ihres höheren Zuckergehaltes süßer als die grünen Peperoni, aber auch in Bezug auf den Nährstoffgehalt gibt es auch Unterschiede gegenüber den noch etwas unreifen grünen Schoten. Rote und gelbe Schoten verfügen über mehr Kalorien (27 Kalorien anstelle der 16 Kalorien bei der grünen Ausführung), zusätzlich mehr Protein und doppelt so viele Kohlenhydrate (5,2 g anstelle von 2,6 g bei der grünen Ausführung). Auch andere Werte, wie zum Beispiel Kalium, sind bei der roten Version wesentlich höher, als dies bei den grünen Peperoni der Fall ist.

Lagerung von Peperoni/magenfreundlich ohne Haut

Peperoni solltest Du zwar dunkel und kühl lagern, aber im Kühlschrank ist es ihnen fast zu kalt. Ein vorhandener Keller eignet sich hier zum Beispiel besser für die Lagerung. Wenn Du Peperoni kaufst, solltest Du auf eine glänzende, unverletzte sowie knackige Haut ohne Flecken an der Oberfläche achten. Ebenfalls sollte der Stiel frisch aussehen.

Wenn Dir jedoch die Peperoni schwer auf dem Magen liegen, solltest Du die Haut mit Hilfe eines Sparschälers entfernen. Dadurch wird die Peperoni leichter verdaulich und sie bekommen auch beim Kochen einen noch intensiveren Geschmack. Wenn beim Essen Suppen oder Saucen mit Peperoni serviert werden, sollten säurehaltige Zusätze, wie Zitronensaft oder Wein, nicht oder erst ganz kurz vor dem Servieren beigefügt werden. Denn dadurch kannst Du die Farbe der Peperoni zerstören und diese erhalten dann eine bräunliche Färbung.

Die gesundheitliche Bedeutung von Peperoni in der Naturheilkunde

Peperoni spielt neben der Verwendung als Gewürze und Gemüse auch eine große Rolle in der Naturheilkunde. Bereits von den Ureinwohnern in Amerika ist die Frucht zur Behandlung von Arthrose sowie Zahnschmerzen verwendet worden. In der heutigen Zeit leisten Capsiicin haltige Peperoni wertvolle Hilfe bei vielen gesundheitlichen Problemen, wie Muskelschmerzen, Rheuma, Ischias oder Hexenschuss. Die Wirkstoffe dieser scharfen Frucht werden auch bei Wärmepflastern, welche Deine lokale Durchblutung fördern, eingesetzt. Sie wirken schmerzlindernd und entspannend.

Ebenso kommt Peperoni auch bei Migräne sowie Neuralgien und Gürtelrose zum Einsatz. Der in den Früchten vorkommende Wirkstoff Capsicin (ist auch für den scharfen Geschmack der Peperoni verantwortlich) enthält auch in erhöhter Dosierung Wirkstoffe, die Prostata-Krebszellen abtöten können. Gemäß Studien aus Asien zufolge gibt es auch Hinweise darauf, dass durch das in der Peperoni enthaltene Capsicin die Verdauung positiv beeinflusst wird. Dadurch soll die Produktion von Gallensäure sowie Speichel angeregt werden und dabei Hilfestellung leisten, dass die Körperfettanteile reduziert werden.

Auch wirkt das Gemüse in antibakterielle Form und führt auch zu einer Anregung des Kreislaufes. Auch soll es helfen, bei regelmäßigem Genuss Magen-Darm-Infektionen sowie Erkältungen vorzubeugen. Das ist sicherlich auch ein Grund dafür, dass es gerade in den wärmeren Erdregionen häufiger eingesetzt und verzehrt wird. Ebenso soll Peperoni auch bei Fieber hilfreich sein.

Wo bekommst Du Peperoni und woraus solltest Du beim Kauf achten?

Frische Peperoni bekommst Du ab Anfang August bis weit hinein in den Oktober. Was Du dann danach kaufen kannst, kommt entweder aus einem Gewächshaus oder aus dem Ausland. Dabei gilt die grundsätzliche Regel, dass Peperoni am schärfsten sind, wenn es sich um kleine Ausführungen handelt. Die Farbe spielt, was die Schärfe anbelangt, hier eine etwas untergeordnete Rolle.

Bei der Zubereitung von Peperoni hast Du die Wahl, ob Du die Schote ohne oder mit Kernen verwenden möchtest. Wenn Du es mit Kernen probierst, bedeutet das, dass diese Peperoni extra scharf ist. Bei der Ausführung ohne Kerne kommt dann die etwas nicht so scharfe Version in den Topf. Wenn Du Kerne anfasst, sollten Deine Hände nicht mit der Nase oder den Augen in Berührung kommen. Das kann sehr stark brennen. Hier ist es für Dich sinnvoller, mit Handschuhen zu arbeiten oder nach dem Schneiden der Peperoni die Hände gründlich waschen.

Wie kannst Du Peperoni verwenden?

Dabei kommt es auf den Schärfegrad der Schoten an. Hierbei sind die kleinen scharfen Peperoni eine gute Würze für Schmor- und Fleischgerichte. Aber auch Gemüse, Fisch, Soßen oder Dips bekommen durch Peperoni ihren Kick. Deshalb ist Peperoni auch ein sehr guter Ersatz für Chili.

Milde und größere Sorten kannst Du dagegen wie Paprika zubereiten. Sie eigenen sich als Gemüse und können auch in gefüllter Form verwendet werden. Gerade im Sommer solltest Du viel öfter Peperoni zum Kochen verwenden, weil sie kaum Kalorien und kein Fett aufweisen, dafür aber jede Menge Vitamin C beinhalten. Dabei steckt schon in 100 Gramm der Bedarf für eine Person für einen oder anderthalb Tage.

Peperoni können bei Zimmertemperaturen ungefähr 4 bis 5 Tage aufbewahrt werden und im Kühlschrank zum Teil bis zu 2 Wochen. Dabei kannst Du es beim Gemüse beim Kochen mit bearbeiten und in kleinen Mengen den Mahlzeiten beifügen. Wenn das nicht zu scharf sein soll, ist es sinnvoll, die weißen und scharfen Kerne zu entfernen. Dazu schneidest Du die Peperoni der Länge nach auf. Damit die Peperoni seine rote leuchtende Farbe behält, solltest Du den Suppen oder Soßen keine säurehaltigen Zusätze, wie zum Beispiel Wein oder Zitrone beifügen, da sonst die Peperoni sich bräunlich verfärbt. Damit eine solche Verfärbung vermieden wird, kannst Du auch die säurehaltigen Zusätze erst kurz vor den Anrichten beifügen.

Video: Scharfes Essen - Kann das denn gesund sein? | Doku

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