Himbeeren gesund

Warum Himbeeren gesund sind

Himbeeren als Heilmittel: darum sind die roten Beeren so gesund

Auf den ersten Blick scheinen sie zwar klein und unscheinbar, in Wahrheit befinden sich in Himbeeren jedoch zahlreiche Inhaltsstoffe, die als echtes Kraftwerk für unsere Gesundheit bezeichnet werden können. Bei uns erfährst du, was das rote Obst alles kann, gegen welche Beschwerden es erfolgreich eingesetzt wird und warum auch auf deinem Speiseplan von nun an häufiger Himbeeren stehen sollten.

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Woher kommt die Himbeere?

Man könnte meinen, Himbeeren waren schon immer in unseren Wäldern heimisch, doch das ist nicht ganz richtig. Die Himbeere hat ihren Ursprung in Nord-, Mittel- sowie Osteuropa und auch in Teilen von Asien ist sie beheimatet. Als Vorfahre unserer heutigen Himbeeren gilt die sogenannte europäische Waldhimbeere, die bereits im frühen Mittelalter in Klostergärten herangezogen wurde. Zu erster Bekanntheit schaffte es die rote Beeren dank der Universalgelehrten Hildegard, die bereits im zwölfte Jahrhundert feststellte, dass die rote Frucht besonders gesundheitsfördernde Eigenschaften mit sich bringt und daher auch als Heilmittel eingesetzt werden kann.

Unsere Himbeeren, wie wir sie heutzutage kennen wächst auf Sträuchern und zählt genauso wie die Brombeeren zu den sogenannten Rosengewächsen. Auch wenn es überraschend erscheint, Himbeeren sind eigentlich keine Beeren. denn aus botanischer Sicht gesehen gelten sie als sogenannte Sammelsteinfrüchte. Mit diesem Ausdruck wird eine Frucht bezeichnet, die aus vielen einsamen Steinfrüchten besteht, die sich an einem einzigen Fruchtzapfen befinden. Angebaut wird die Himbeere im Normalfall vom Juni bis September wobei einige spätreife Sorten auch noch im Oktober erhältlich sind. Doch was genau ist es, das die Himbeeren so gesund macht?

Medizin war noch nie so lecker: die Himbeere als Wunderwaffe gegen Krankheiten

Auch wenn man es der kleinen Bären nicht sofort ansieht, so steckt sie doch voller Vitamine, Spurenelemente und zahlreichen sekundären Pflanzenstoffen. Vor allem Vitamin C findet sich in großer Menge in Himbeeren und nur mit 100 g pro Tag schaffst du es, 25 % deines Tagesbedarfs dieses wichtigen Vitamins abzudecken. Auf diese Weise hilft dir die Himbeere dabei, dein Immunsystem zu stärken und Erkältungskrankheiten jeglicher Art vorzubeugen.

Eine der größten Vorteile bei der Himbeere ist zudem darin zu sehen, dass diese Frucht unglaublich toll schmeckt und das trotz ihres hohen Vitamin C Gehalts. So kam sie tatsächlich bereits im Mittelalter zum Einsatz, um andere, besonders bitter schmeckende Arzneien aufzuwerten.

Weitere Vitamine, die wir in der Himbeere finden sind verschiedene B-Vitamine und diese bringen unseren Stoffwechsel so richtig in Schwung.

In der Himbeere findet sich zudem das sogenannte Folart, wobei es sich um eine besondere Form der Folsäure handelt und diese fördert nicht nur die Schnelligkeit der Zellteilung, sondern auch die Blutbildung.

Zudem befinden sich ebenfalls Eisen, Kalium, Calcium, Mangan, Phosphor sowie auch Magnesium in diesem kleinen roten Kraftpaket.

Während das ebenfalls enthaltene Phosphor und Calcium dafür sorgen, dass unsere Zähne und Knochen gesund bleiben, wirkt das Eisen der Himbeeren blutbildend und auch blutreinigend. Magnesium ist hingegen dafür verantwortlich, dass unsere Muskeln gut funktionieren und Kalium entwässert.

Der kleine Helfer bei zahlreichen Krankheiten

Auch wenn sich die Himbeere durch zahlreiche äußerst positive Wirkungen auf unsere Gesundheit auszeichnet, ist es doch ihr hoher Anteil an Flavonoiden, die sie so besonders macht und immer mehr Menschen dazu bringt, der Himbeere auf ihrem täglichen Speiseplan einem Platz einzuräumen. Dieser sogenannte sekundäre Pflanzenstoffen hat einen antioxidativen Effekt auf den menschlichen Körper, wodurch deine Körperzellen nicht nur effektiv vor schädigenden Einflüssen geschützt werden, auch dein Herz- und Kreislaufsystem wird auf optimale Weise unterstützt.

Die kleine rote Beere sorgt dafür, dass die Zellen elastisch bleiben und auf diese Weise das Risiko einen Herzinfarkt oder auch einen Schlaganfall zu erleiden, auf effektive Weise gesenkt werden kann. Vor allem bei Menschen, die erblich bedingt ein höheres Risiko haben später eine Herz-Kreislauferkrankung zu erleiden, sollte die köstliche Beere immer wieder auf dem Teller zu finden sein.

Mit Himbeeren gegen Krebszellen: so schützt du dich effektiv

War es vor einigen Jahren noch nicht lückenlos bewiesen, konnte mittlerweile anhand zahlreicher wissenschaftlicher Studien festgestellt werden, dass Himbeeren eine effektive Waffe gegen Krebszellen darstellen. Vor allem in der Entstehungsphase des Krebses, wo es sich häufig um eine fehlgeleitete Zelle handelt, die sich unkontrolliert vermehrt, kann der Konsum von Himbeeren dafür sorgen, die bösartigen Zellen abzutöten und auf diese Weise Minitumore effektiv abzutöten. Zudem helfen sie, freie Radikale und Giftstoffe in unserem Körper abzufangen, bevor sich diese festsetzen und ein unkontrolliertes Zellenwachstum auslösen können.

Besonders wirksam erweist sich die Himbeere im Kampf gegen Magen-und Darmerkrankungen, die zu Krebsgeschwüren führen können. Das liegt an dem hohen Peking-Gehalt, der die Verdauung der Nahrung fördert somit dafür sorgt, dass wir Lebensmittel besonders gut verwerten können und Giftstoffe auf schnellstem Wege den Körper wieder verlassen.

Schlussendlich sorgen noch die natürlichen Gerbstoffe, die sich in Himbeeren befinden dafür, dass deine Leber besser entgiften kann und der Harnstoffwechsel angekurbelt wird

Aufgrund des hohen Säuregehalts der Himbeere ist jedoch Vorsicht geboten, da vor allem Menschen mit einem empfindlichen Magen unter der Säure leiden können. In diesem Fall kann es schnell zu Magenbeschwerden oder Sodbrennen kommen und du solltest nicht zu viele Himbeeren auf einmal essen bzw. diese vielleicht in gekochter Form zu dir nehmen. Ebenfalls vorsichtig solltest du sein, wenn du an einer Histamin-Unverträglichkeit leidest und vor allem rohe und besonders reife Himbeeren sind in diesem Fall eher zu meiden.

Süß und trotzdem kalorienarm-darum sind Himbeeren der perfekte Snack für zwischendurch

Kostet man eine herrlich reife Himbeere, so kann man kaum glauben, dass diese nicht nur sehr gesund ist, sondern auch noch dafür sorgt, dass der Stoffwechsel angekurbelt wird. So hilft die rote Beere dank ihres hohen Wasseranteils von ungefähr 85 % dafür, dass wir gut entwässern und Giftstoffe ausgeschwemmt werden. Aber auch die geringe Zuckermenge der Himbeeren überzeugt auf voller Linie, denn diese schlägt mit gerade mal 34 kcal pro 100 g ins Gewicht. Es handelt sich hierbei also um die perfekte Mahlzeit für zwischendurch, die immer wieder auf dem Speiseplan stehen sollte.

Zusätzlich sorgen die Ballaststoffe dafür, dass sich nicht nur schneller ein Sättigungsgefühl einstellt, auch die Verdauung funktioniert besser, wodurch einem Blähbauch optimal vorgebeugt werden kann. Achtest du auf eine gesunde Ernährung und möchtest du vielleicht das ein oder andere lästige Kilo endgültig verlieren, können Himbeeren die optimale Lösung sein, um diesem Ziel Schritt für Schritt näher zu kommen und es endlich zu erreichen.

Fazit

Egal, ob im frischen Sommersalat, als herrlich süßer Snack zwischendurch oder zum Frühstück: Himbeeren sind einfach zu jeder Mahlzeit eine herrliche Ergänzung und sollten daher nicht fehlen. Besonders deiner Gesundheit zuliebe solltest du regelmäßig die ein oder andere rote Beere vernaschen. Diese wirkt nicht nur entzündungshemmend, sorgt für eine regelmäßige Verdauung und hilft uns sogar, Krebserkrankungen effektiv vorzubeugen, sie ist auch noch echt kalorienarm und somit ein richtiger Schlankmacher. Es ist also kein Wunder, dass Himbeeren nicht nur als Obst, sondern in vielen Fällen auch als echte Gesundheitswunderwaffe gegen zahlreiche Krankheiten gelten und dabei einfach herrlich schmecken.

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