Weizenfreie Ernährung

Weizenfreie Ernährung: Gesunde Weizenalternativen

​Es gibt viele Alternativen zu Weizen für eine weizenfreie Ernährung. Wir zeigen Dir, wie du dich gesund und weizenfrei ernähren kannst.

Das Weizenkorn hat sich in den letzten Jahren aufgrund der Gentechnik und der modernen Agrarkultur verändert und ist mittlerweile für viele Menschen unverträglich. Da der Anteil an Weizenprotein gestiegen ist, kann der menschliche Darm die veränderten Weizenarten nicht mehr verdauen und er regiert mit Durchfall, Blähungen und Darmentzündungen.Neben rheumatischen Erkrankungen kann Weizen auch zu Schlafstörungen führen.

 Eine weizenfreie Ernährung kann vor zahlreichen Zivilisationskrankheiten wie beispielsweise Gelenkschmerzen und Übergewicht vorbeugen und Du wirst Dich fitter fühlen.

Was enthält Weizen?

Aus Weizen werden nicht nur Brote und Kuchen gebacken, auch im Großteil der Kekse ist Weizen enthalten. Dieses Getreide ist ein wesentlicher Bestandteil von zahlreichen Süßigkeiten und auch in Burgern, Schnitzel und überbackenem Fisch ist diese Getreidesorte vertreten. Auch in Panaden und Salat-Croutons ist Weizen enthalten.

Wenn Du Dich weizenfrei ernähren möchtest, solltest Du auch die Zutatenliste von Müsli durchlesen. Das ideale Verdickungsmmittel wird häufig Fertiggerichten und Saucen zugesetzt.

Das sogenannte Süßgras findest Du auch in Knödel, Spätzle, Aufläufen und Strudeln.

Zur breitgefächerten Weizenfamilie zählen Dinkel, Einkorn, Emmer, Gerste und Kamut. Zudem gehören auch die Süßgräser Hafer und Roggen dieser Getreidegattung an.

Alternative Getreidearten

Die Anzahl an Alternativen ist sehr groß. Zahlreiche Pseudogetreide enthalten weder Gluten noch andere Inhaltsstoffe, welche Deinen Darm reizen. Die Vielfalt an Geschmacksrichtungen ist enorm und der Gehalt an Nährstoffen sehr hoch.

Bereichere Deinen Speisezettel mit den Fuchsschwanzgewächsen Quinoa und Amaranth.

Buchweizen und Hirse können ebenso Deinen Speiseplan ergänzen. Greife zu Mais, Quinoa und Reis und genieße Deine gesunde, weizenfreie Ernährung!

Backeigenschaften alternativer Getreidesorten:

Wenn Du Pseudogetreide zum Backen verwendest, solltest Du sogenannte Kleber wie beispielsweise Johannisbrotkernmehl oder Pektin zugeben. Grund hierfür ist, dass die glutenfreien Weizensorten weniger Klebereiweiß enthalten als Weizen.

Sättigungsgefühl

Wenn Du ein Weizenbrötchen iss, hast Du wenige Zeit später wieder Hunger. Greifst Du allerdings zu einem Pseudogetreide, so hält das Sättigungsgefühl länger an. Somit isst Du weniger oft und Du kannst auch leichter abnehmen.

Reis

Das wichtigste Getreide Asiens gibt es in zahlreichen Varianten. Neben Rundkornreis und Langkornreis kannst Du auch zu Jasminreis oder Wildkornreis greifen. Aus Reis lassen sich leckere Suppen, Hauptspeisen und Beilagen zubereiten. Neben Risi Pisi und den variantenreichen Paella-Varianten kannst Du auch schmackhafte Aufläufe zubereiten. Dieses Getreide schmeckt auch in Form eines Auflaufs oder als Milchreis ausgezeichnet.

Beleg doch anstatt eines Weißbrötchens eine Reiswaffel mit Schinken und Käse oder greife zu Puffreis, der oftmals mit Schokolade überzogen ist.

Reismehl ist nicht nur in Asia-Läden, sondern auch im Reformhaus oder in gut sortierten Lebensmittelgeschäften erhältlich. Aus Reismehl kannst Du unter Zugabe von speziellen Klebern leckere Süßspeisen backen.

Vorteilhaft ist, dass der Großteil der Restaurants Reis, in unterschiedlichen Varianten zubereitet, anbietet!

Wildreis hat ein nussiges und besonders kräftiges Aroma und ist eine leckere Beilage.

Amaranth

Die Samen des Fuchsschwanzgewächses erinnern geschmacklich an eine Nuss. Amaranth ist ideal zum Backen und auch in Müslis macht sich dieses Pseudogetreide ausgezeichnet.

Das sogenannte Gold der Inkas enthält neben dem Vitamin B1 auch gesunde Fettsäuren.

Mit dem hohen Eiweißanteil von 14 Prozent und allen lebensnotwendigen Aminosäuren und Mineralstoffen leistet Amarant einen wertvollen Beitrag zu einer gesunden Ernährung.

Die Körner kannst Du einfach in Wasser garen und quellen lassen.

Bratlinge, Gemüsegerichte und Pfannkuchen kannst Du nun auch weizenfrei mit Amarant zubereiten. In Müsli findest Du Amarant in Form von Popps oder Flakes.

Quinoa

Das aus Südamerika stammende Fuchsschwanzgewächs zählt dort schon seit mehreren Tausend Jahren zu den Grundnahrungsmitteln. In Quinoa sind alle Aminosäuren enthalten, die für Dich essentiell sind. Mit einem Eiweißgehalt von 14 Prozent und einem Fettgehalt von sechs Prozent ist das aus den Anden stammende Urgetreide ein wertvolles Lebensmittel.

Du kannst Quinoa in Form von Müsli zu Dir nehmen oder Du bereitest leckere Beilagen oder Hauptgerichte zu. Quinoa wird in Wasser gegart und muss in Flüssigkeit quellen.

Buchweizen

Die Körner des Knöterichgewächses schmecken nussig. Buchweizenmehl ist ideal zum Backen. Aus Buchweizen kannst Du hervorragende Kuchen, Kekse, Müsliriegel oder Brot backen. Dieses Pseudogetreide ist reich an Aminosäuren und Mineralstoffen, der Eiweißgehalt liegt bei 13 Prozent und der niedere Fettgehalt von nur drei Prozent unterstützt eine fettarme Ernährung.

Mais

Hierbei handelt es sich um eine facettenreiche Alternative zu Weizen. Das leicht nussig schmeckende Maiskorn schmeckt nicht nur gut in Form von Cornflakes, auch aus Polenta können herrliche Gerichte gezaubert werden. Mais schmeckt besonders lecker, wenn der ganze Maiskolben gegrillt wird und anstelle von Crackern aus Weizenmehl kannst Du zu Tortilla Chips oder Popcorn greifen. Mit Maismehl kannst Du Suppen andicken und schmackhaftes Brot backen. Verwende anstelle von Weizenmehl Maismehl für Brot, Kekse oder Kuchen und backe auch goldgelbe Waffeln oder Pfannkuchen.

Eine hervorragende Alternative zu Brot stellen mexikanische Maisfladen dar, die Du variantenreich belegen kannst.

Hirse

Das afrikanische Grundnahrungsmittel eignet sich für zahlreiche Speisen wie beispielsweise Aufläufe und Laibchen. Auch als Nachspeise kann Hirse Deinen Gaumen erfreuen. Aus Hirse kannst Du leckere Fladen backen und mittlerweile gibt es Hirse-Bällchen in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen, welche Du zwischendurch snacken kannst.

Teff

Die aus Äthiopien stammende Zwerghirse Teff hat es nun auch nach Europa geschafft. Aus Teff kannst Du nicht nur Brot backen, sondern auch Pfannkuchen und Pizzaböden zubereiten. Ebenso bietet sich diese Zwerghirse für Kuchen, Kekse und Gebäck an.

Mit Teff kannst Du leckere Breie und Aufläufe zaubern.

Kastanien

Kastanienmehl eignet sich hervorragend zum Backen und Andicken von Saucen. Dieses Mehl ist besonders hochwertig und reich an Vitaminen und Mineralstoffen.

Alternativen zu Deinen bisherigen Frühstücksgewohnheiten

Bei einer weizenfreien Ernährung kannst Du zum Frühstück entweder weizenfreies Brot oder Gebäck verzehren oder Du entscheidest Dich für einen vitaminreichen Obstsalat.

Kein Weizen ist auch in leckeren Smoothies enthalten. Mix Dir Dein Lieblingsobst oder belege Reis- und Maiswaffeln mit Wurst und Käse.

Iss zur Abwechslung ein Joghurt oder bereite Dir einen weizenfreien Brei zu!

Alternative Snacks als weizenfreie Ernährung

Wenn Du zwischendurch Hunger bekommst, kannst Du zu frischem Obst greifen. Bereite Dir einen frischen Fruchtsaft zu oder stille Deinen Hunger mit getrocknetem Obst. Back Dir Deine eigenen weizenfreien Müsliriegel oder entscheide Dich für ein weizenfreies Brot, welches Du nach Lust und Laune belegen kannst.

Puffreis mit Schokolade, Reiswaffeln und weizenfreies Gebäck sind leckere Alternativen.

Schon nach einigen Tagen kannst von den positiven Auswirkungen der weizenfreien Ernährung profitieren und Du wirst sehen, dass die Palette an Alternativen breit gefächert ist. Du findest eine Vielzahl an weizenfreien Lebensmitteln, aus welchen Du leckere Speisen zubereiten kannst.

Eine weizenfreie Ernährung ist zwar zu Beginn ungewohnt, jedoch lernst Du eine Vielfalt an neuen Speisen und Lebensmitteln kennen, die weitaus gesünder und bekömmlicher sind als Weizen.

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